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    Bericht von der Sitzung des Zentralen Gremiums zur Verwendung von Studiengebühren (ZGS)

    @2012-2-1 3:46 -08:00

    Am 31. Januar 2012 wurde im ZGS wieder einmal über die Verwendung der Studiengebühren an der FAU beraten – diesmal ging es um die Gebühren des Sommersemesters 2012. Auch wenn das Gebührengremium jeweils nur ein beratendes Votum über die Anträge abgibt und die Universitätsleitung sich diesem – von Gesetzes wegen – letztendlich nicht folgen muss, gibt es von der Sitzung natürlich einiges zu berichten.

    Ich werde mich viel zu knapp fassen um Details zu erwähnen – falls ihr hinterher an mancher Stelle Fragezeichen im Kopf habt, liegt es also nicht an euch. Fragt einfach nach – beantworten kann das dann bestimmt auch jemand.

    Damit es nicht zu unübersichtlich wird, zunächst mal die Tagesordnung der Sitzung. Unter jedem TOP werde ich die Titel der einzelnen Anträge aufführen, sie eher stichpunktartig kommentieren bzw. aus den Antragstexten zitieren, die beantragte Summe sowie das Abstimmungergebnis nennen.

    Alle Geldbeträge sind gerundet und entsprechen den beantragten Summen. Änderungen, die sich durch Vorbehalte, Ablehnungen oder schlicht Nicht-Verwendung ergeben sind nicht berücksichtigt!

    Tagesordnung:
    TOP 1 Genehmigung der Tagesordnung, Berichte und Informationen
    Anträge:
    TOP 2 Universitätsbibliothek (UB)
    TOP 3 Sprachenzentrum (SZ)
    TOP 4 Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)
    TOP 5 Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL)
    TOP 6 Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation (ZIEW)
    TOP 7 Universitätsmusik
    TOP 8 Referat L 3 Allgemeine Studienberatung, Career Service
    TOP 9 Referat L 2 Internationale Angelegenheiten
    TOP 10 Abteilung Gebäudemanagement
    TOP 11 Zentralinstitut für Regionenforschung (ZfR)
    TOP 12 Institut für Lerninnovation (ILI)
    TOP 13 Hochschulsport
    TOP 14 Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika
    TOP 15 Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
    TOP 16 Weitere Anträge
    Information:
    TOP 17 Leonardo-Kolleg
    TOP 18 Dienstleistungsmatrix Sprachenzentrum
    TOP 19 Anträge der Fakultäten
    TOP 20 Sonstiges

    Voller Bericht:
    TOP 1 Genehmigung der Tagesordnung, Berichte und Informationen
    Neben einiger Formalia – Tagesordnung, etc. – wurde in erster Linie über zwischen den Sitzungen angefallenen Personalia berichtet. Konkret: Welche Personen wurden aus Studiengebühren weiter beschäftigt, neu eingestellt und so weiter. Es geht dabei lediglich um die Umsetzung in beschlossenen Projekten, d.h. Person XY wird für Projekt/Position Z eingestellt. Besagte Projekte/Positionen wurden vorher vom Gebührengremium beschlossen.

    TOP 2 Universitätsbibliothek (UB)
    Für die Universitätsbibliothek wurden im Sommersemester insgesamt rund 1.2 Millionen Euro beantragt.
    Antrag 1: Verbesserung der Literaturversorgung / Lehrbuchversammlung: Kauf von Fach- und Lehrbüchern für die Hauptbibliothek und die Zweigbibliotheken; 250.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: Übernahme der Fernleihgebühren: Anfallende Kosten für Kopien werden aus Studiengebühren übernommen; 1.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 3: Service-Erweiterung Hauptbibliothek / Zweigbibliotheken: Ab 01. März 2012 soll die Ausleihe in der Hauptbibliothek sowohl in der Vorlesungszeit als auch in der vorlesungsfreien Zeit Montag bis Freitag 08.00 bis 21.00 Uhr möglich sein; 170.000 Euro; breite Zustimmung unter Vorbehalt eventueller Restmittel aus vorherigen Semestern;
    Antrag 4: Längere Öffnungszeiten in allen Bibliotheken, besonders in den Teilbibliotheken: Studentische Hilfskräfte für die Verlängerung von Öffnungszeiten; 270.000 Euro; breite Zustimmung unter Vorbehalt der eventueller Restmittel aus vorherigen Semestern;
    Antrag 5: Retro-Konversion des Alt-Katalogs der Hauptbibliothek durch Fremdfirma: Letzter Schritt der Digitalisierung des Altkatalogs der Hauptbibliothek; 50.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 6: Retrokatalogisierung Altbestand in den Teilbibliotheken durch Fachkräfte: Kosten des vorherigen Semester werden übernommen; Projekt ist ausgelaufen; 0 (zusätzliche) Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 7: Verbesserung der Literaturversorgung / Elektronische Medien: Lizenzen für Datenbanken, E-Book-Pakete und Großwerke; 130.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 8: Elektronischer Kopienlieferdienst FAUdok: Finanzierung des Kopienlieferdienstes FAUdok; 18.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 9: Citvati- und EndNote-Lizenzen in den Schulungsräumen: Lizenzen für PCs in den Schulungsräumen der Hauptbibliothek bzw. Zweigbibliotheken; 2.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 10: Verbesserung der Literaturversorgung / Elektronische Medien (E-Books): Nutzungsgesteuerte Erwerbung von E-Books; 40.000 Euro; breite Zustimmung;
    Anmerkung: Es handelt sich um ein bis Jahresende befristetes Modellprojekt. Eine Software soll bspw. helfen zukünftig gezielter häufig genutzte Literatur auch zu kaufen, anstatt nur Nutzungsrechte zu erwerben. Eine genaue Berichterstattung über die Nutzung der Funktion, eine kritische Prüfung der Funktion an sich, und genaue Aufstellungen über eventuell anfallende Folgekosten bei einer dauerhaften Einführung sind gefordert.
    Antrag 11: Einführung der elektronischen Ausleihe in Teilbibliotheken in Erlangen und Nürnberg: Die Bestände der Teilbibliotheken Germanistik, Alte Geschichte / Klassische Philologie, Geschichte des Mittelalters, Fränkische Landesgeschichte und Kunstpädagogik sollen für die elektronische Ausleihe erfasst werden – bspw. durch Medienetiketten; 12.000 Euro; breite Zustimmung;
    Anmerkung: Bei diesem Antrag handelt es sich um den Anfang einer schrittweisen Erfassung aller Teilbibliotheken. Ein Plan für die Zeitpunkte, an denen die anderen Teilbibliotheken ist erwünscht.
    Antrag 12: Kauf der Software IDM Connector für Bibliothekssystem: Die Software würde es ermöglichen, dass die FAU-Card sofort und ohne Zeitverzögerung von einem Tag als UB-Ausweis genutzt werden kann; 22.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Die anfallenden Kosten erschienen im Bezug auf den Nutzen zu hoch. Durch entsprechende Information der Studierenden kann eine zügige Freischaltung der FAU-Card für die Ausleihe gleich zu Beginn des Studiums erreicht werden, und nicht erst an dem Tag, an dem das erste Buch aus der UB benötigt wird.
    Antrag 13: Schließfächer in den Hauptbibliothek und einer Gruppenbibliothek: An verschiedenen Bibliotheksstandorten sollen weitere Schließfächer aufgestellt werden; 47.000 Euro; Zustimmung;
    Anmerkung: Grundsätzlich stellte sich die Frage, ob der Bedarf besteht und ob es sich dabei nicht um Strukturmaßnahmen handelt.
    Antrag 14: Kassenautomaten für Bibliotheksgebühren: Kassenautomaten an vier Standorten sollen das Begleichen von angefallenen Mahngebühren ermöglichen; 75.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Die Automaten würden von allen Studierenden finanziert, kämen allerdings nur Studierenden zu gute, die Fristen versäumen.
    Antrag 15: Beschaffung von Komfortscannern für Studierende in den Teilbibliotheken: Komfortscanner ermöglichen bücherschonendes und zügiges Scannen; Aufgestellt werden die Scanner in den Teilbibliotheken; 120.000 Euro; breite Zustimmung;
    Anmerkung: Die Wartung wird nicht aus Studiengebühren finanziert!
    Antrag 16: Verbesserung der Literaturversorgung / Kauf Archivzugang JSTOR: Das Angebot an elektronischen Zeitschriften soll durch den im Titel genannten Anbieter erweitert werden; 16.000 Euro; Zustimmung;
    Antrag 17: Verbesserung der Literaturversorgung / Neuantrag Lizensierung Datebanken, JSTOR: Das Angebot an elektronischen Zeitschriften soll durch den im Titel genannten Anbieter erweitert werden; 16.000 Euro; Zustimmung;

    TOP 3 Sprachenzentrum (SZ)
    Für das Sprachenzentrum wurden im Sommersemester insgesamt rund 740.000 Euro aus zentralen Geldern beantragt.
    Antrag 1: 13 LfbA Englisch, Spanisch, DaF und Infrastrukur: fremdsprachliche Ausbildung aller Studiengänge (Hörer aller Fakultäten); 420.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: 1 Stelle für Sekretariatsaufgaben: Ausweitung der Öffnungszeiten des Sprachenzentrums; 18.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 3: Lehrauftragsmittel: Lehrauftragsmittel werden für zusätzliche Dozierende verwendet (Lehrbeauftragte); 160.000 Euro; breite Zustimmung;
    Anmerkung: Eine Aufstellung über die Ausweitung zum Sommersemester ist erwünscht.
    Antrag 4: Ausgleichsbetrag zur Abschaffung der Kursbeiträge: Der Antragstitel erklärt es von selbst; 75.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 5: 1 LfbA Italienisch (abzgl. Zuschuss Italien): Lektoratsstelle Italienisch; 27.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 6: 1 LfbA Schwedisch / Norwegisch: Stelle für die Sprachausbildung; 32.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 7: Kosten für Kopien und Skripten: Kosten für Skripten sollen direkt aus Studiengebühren finanziert werden; 10.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Eine pauschale Finanzierung von Kopierkosten wird als nicht zweckmäßig empfunden.

    TOP 4 Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE)
    Für das Rechenzentrum wurden im Sommersemester insgesamt rund 180.000 Euro beantragt.
    Antrag 1: Internet-Selbstbedienungsfunktionen für Studierende: Weiterverwendung der bereits in vorherigen Semestern bewilligten Gelder für die Ausweitung der Selbstbedienungsfunktionen bei MeinCampus (Studienbescheinigung in englischer Sprache, etc.); 0 (zusätzliche) Euro); breite Zustimmung;
    Antrag 2: WLAN-Zugang für Studierende: Der Antragstitel erklärt es – das WLAN-Netz an der Uni soll weiter ausgebaut werden; 80.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 3: Kostengünstige IT-Kurse für Studierende: 60-prozentige Bezuschussung von IT-Kursen für Studierende beim RRZE; 65.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 4: Vorlesungsaufzeichnung: Finanzierung für 20 mal 2 SWS-Vorlesungen für das Sommersemester; 32.000 Euro; breite Zustimmung;
    Anmerkung: Die Aufzeichnung darf nicht zum Ersatz von Plätzen in Hörsälen dienen. Über Vorlesungen, die aufgezeichnet werden sollten, wird noch kommuniziert.

    TOP 5 Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL)
    Antrag: Hochschuldidaktische Maßnahmen offenes Seminarprogramm und zielgruppenspez. Angebote: Weiterbildungskurse für Dozierende der FAU werden teilfinanziert; 46.000 Euro; breite Zustimmung;

    TOP 6 Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation (ZIEW)
    Antrag: Schlüsselqualifikationen: Finanziert wird die Organisation und Evaluation von Schlüsselqualifikationsseminaren (bspw. Rhetorik); 75.000 Euro; breite Zustimmung

    TOP 7 Universitätsmusik
    Für Universitätsmusik wurden im Sommersemester insgesamt rund 14.000 Euro beantragt.
    Antrag 1: Unterricht Stimmbildung und Sprecherziehung: Der Titel erklärt es eigentlich; 6.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Einzelunterricht als nicht zweckmäßige, zu starke individuelle Leistung.
    Antrag 2: Förderung Akademischer Chor: Finanzierung von Noten und Defizitausgleich eines Konzerts; 5.000 Euro; teilweise Ablehnung; Noten: Zustimmung;
    Grund: Ausgleich von Defiziten wird als nicht zweckmäßig erachtet. Zweckbindung der bewilligten Gelder (2.500 Euro; Noten).
    Antrag 3: Förderung Orchester: Finanzierung Noten und Probewochenende; 2.500 Euro; Ablehnung;
    Grund: Das Orchester besteht (laut Angaben des Antragsstellers) zum Großteil nicht aus Studierenden.
    Antrag 4: Förderung der Jazzband: Finanzierung Probenwochenende; 750 Euro; Ablehnung;
    Grund: Die Jazzband besteht (laut Angaben des Antragsstellers) zum Großteil nicht aus Studierenden.

    TOP 8 Referat L 3 Allgemeine Studienberatung, Career Service
    Für das Referat L 3 wurden im Sommersemester insgesamt rund 220.000 Euro beantragt.
    Antrag 1: Studienbegleitende Beratung: Sprechstunden mit Einzelberatung, Informationsaustausch mit Fachstudienberatungen und Informationsmaterial für die Studierenden; 20.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: Studientelefon, längere Öffnungszeiten Sekretariat: Ausweitung der Öffnungszeiten der Allgemeinen Studienberatung auf Montag bis Freitag, 8:00 bis 18:00 Uhr sowie bessere telefonische Erreichbarkeit; 75.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 3: Career Service: Ausweitung des Beratungsangebots des Career Service; 95.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 4: Ausländer-/-auslandsbezogene Beratung: fachliche Beratung ausländischer Studierender an der FAU durch das IBZ; 36.000 Euro; breite Zustimmung;

    TOP 9 Referat L2 Internationale Angelegenheiten
    Antrag 1: Auslandsstudienberatung: Beratung von FAU-Studierenden für Auslandsaufenthalte; 41.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: Ausländerberatung: Nicht fachbezogene Beratung ausländischer Studierender; 41.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 3: Europäische Praktikumsvermittlungsstelle: Beratung zu Auslandspraktika (inkl. Visa, Haftungsfragen, usw.); 47.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 4: Mentorenprogramm und Hilfskräfteverleih: Mentorenprogramm für alle Studierenden der FAU (bspw. Info-Broschüre Zulassung); teilweise an Fakultäten tätig (“ausgeliehen”); 70.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 5: Webmaster für englische Internetseiten: Koordination, Planung und Pflege des englischsprachigen Angebots bzw. englischsprachiger Informationen (im Wesentlichen Unterseiten “Internationales” auf der Uni-Homepage); 14.000 Euro; breite Zustimmung;

    TOP 10 Abteilung Gebäudemanagement
    Antrag: Zentrale Betreuung und Unterhalt Hörsaaltechnik: Betreuung von Beamern, Audiotechnik usw.; 140.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Funktionsfähige Hörsaaltechnik wird nicht als Verbesserung sondern als Grundbedingung aufgefasst.

    TOP 11 Zentralinstitut für Regionenforschung (ZfR)
    Antrag: Personal für NMUN-Projekt: Teilnahme (20 Studierende) und Vorbereitung National Model United Nations; 8.000 Euro; Zustimmung;

    TOP 12 Institut für Lerninnovation (ILI)
    Antrag 1: FAU-StudiumOnline – StudOn: Ausbau und Betreuung der Plattform Studon (Verzahnung mit UnivIS, meincampus, etc.; didaktisch komplexerer Einsatz nicht nur als Dateiablage, etc.); 130.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: Qualitätssicherung von E-Prüfungen: Verbesserung des E-Prüfungsangebots an der FAU; 40.000 Euro; Zustimmung;
    Anmerkung: Die Ausweitung von Selbsttestmöglichkeiten für Studierende und Durchführungen von E-Prüfungen – wo didatisch angemessen – wird als sinnvoll erachtet. Besonders wurde allerdings auf die Raumknappheit (CIP-Pools) zu Prüfungszeiten hingewiesen. Dieser Umstand ist bei der Ausweitung von E-Prüfungen unbedingt zu beachten, um anderen Studierenden das Arbeiten in CIP-Pools weiterhin zu ermöglichen.
    Antrag 3: Mobile Oberfläche für StudOn – StudOn mobile: Nutzung von StudOn für Smartphones soll eingeführt werden; 35.000 Euro; Ablehnung;
    Grund: Die Kosten schienen in keinem Verhältnis zum praktischen Nutzen zu stehen. Wesentliche Funktionen von StudOn sind auch bereits jetzt von Smartphones aus nutzbar – wenn auch nicht als Applikation.

    TOP 13 Hochschulsport
    Antrag: Sektretärin für den Hochschulsport: Unterstützung bei der Durchführung des Hochschulsportprogramms; 9.500 Euro; breite Zustimmung;

    TOP 14 Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika
    Antrag: Stud. Hilfskraft BAYLAT-DaF-Sommerakademie: Unterstützung bei der Organisation Durchführung und Nachbereitung der Sommerakademie; 2.700 Euro; Ablehnung;
    Grund: Die Sommerakademie wäre zum einen nicht für alle Studierenden gerichtet und zum anderen im Rahmen der landesweiten Institution Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika durchgeführt. Gelder für die Durchführung derartiger Projekte aus Studiengebühren der FAU erschienen nicht zweckmäßig.

    TOP 15 Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
    Für die Philosophische Fakultät wurden aus verschiedenen Gründen (Abgabe von Stellen an das Sprachenzentrum, “kleine” Fächer, usw.) Sonderprogramme aus Studiengebühren aufgelegt. Im Sommersemester 2012 erfolgt hierfür keine Beantragung von zentralen Geldern.

    TOP 16 Weitere Anträge
    Antrag 1: Qualitätsoffensive Lehre: Ziel der Maßnahme ist Analyse und Bewertung innovativer Lehr-Lerninstrumente sowie hochschuldidaktischer Szenarien. Diese Maßnahme ist quasi als Anschubfinanzierung des BMBF-Projekts Qualitätspakt-Lehre an der FAU; 65.000 Euro; breite Zustimmung;
    Antrag 2: Ausweitung der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratung: Ausweitung des Angebots (Sprechzeiten usw.) für Studierende in Erlangen und Nürnberg; Die Beratung erfolgt durch das Studentenwerk; 33.000 Euro; Zustimmung;
    Anmerkung: Die Finanzierung erfolgt nur, weil das Studentenwerk das Angebot nicht finanzieren kann und gleichzeitig der Bedarf aus Sicht der Studierenden hoch ist. Eigentlich wird befürwortet, dass das Studentenwerk von Seiten der Politik in die Lage versetzt wird, seine Beratungsfunktion ausreichend zu finanzieren!
    Antrag 3: Department Chemie und Pharmazie: Im Sommersemester 2012 wird eine Stelle des Departments aus zentralen Geldern teilfinanziert; 17.000 Euro; Zustimmung;
    Anmerkung: Normalerweise werden solche Maßnahmen nicht aus zentralen Geldern finanziert – hierbei handelt es sich um einen Härtefall.

    TOP 17 Leonardo-Kolleg
    Das Leonardo-Kolleg erfüllt an der FAU die staatliche Vorgabe, einen gewissen Teil der Studiengebühren zur Förderung von sehr guten Studierenden zu verwenden. Über das Angebot des Kollegs informiert ihr euch am besten direkt auf der entsprechenden Homepage. In der ZGS-Sitzung wird von der Verwendung der Gelder im Rahmen des Kollegs berichtet – zu entscheidende Anträge gab es nicht.

    TOP 18 Dienstleistungsmatrix Sprachenzentrum
    Neben den Anträgen für zentrale Gelder an das ZGS wird das Sprachenzentrum auch aus den Fakultätsgeldern finanziert. Da im ZGS alle Fakultäten vertreten sind soll das ZGS die Koordination und Beratung der Anträge übernehmen. Insgesamt wurde über weitere Anträge in Höhe von 230.000 Euro für Lehrende beraten.

    TOP 19 Anträge der Fakultäten
    Die verabschiedeten Abträge aus den Fakultäts- und Departmentsgremien (Department teilweise auch Fachbereich genannt) wurden beraten. Grundsätzlich wurden in erster Linie Verbesserungen der Strukturen in den Gebühren-Gremien und den dort ablaufenden Prozessen diskutiert. Beispielweise ist es für ZGS-Mitglieder nötig, Informationen über die Zusammensetzung der Gremien in den einzelenen Fächern zu erhalten. Umgekehrt beklagten gerade kleine Fächer teilweise Schwierigkeiten beim Finden von Studierenden für die Gremien zu haben. Wenn ihr in eurem Studiengang also nichts von Aktivitäten der Fachschaft mitbekommt: Fragt nach! Und wenn ihr keine Fachschaft finden könnt: Meldet euch!! (sprecherrat@stuve.uni-erlangen.de)

    TOP 20: Sonstiges
    nichts

    Ich hoffe dieser etwas abgehakte Bericht konnte euch ein bisschen informieren. Wie gesagt, vielleicht ergeben sich für euch jetzt auch Fragen, denen wir nachgehen sollten. Meldet euch!

    Randnotiz: Die Sitzung dauerte von 16:00 bis 20:20 Uhr; Das Verfassen des Berichts nochmal genauso lang;

    Sitzung des Konvents vom 24.01.2012

    @2012-1-29 15:20 -08:00

    Am 24.01.2012 fand wieder eine Konventssitzung eurer studentischen Vertreter statt.
    Nachdem die bisherige Senatorin Sandra Lechner aus dem Konvent ausgetreten ist, rückte für sie als stimmberechtigtes Mitglied Susanne van Wagensveld nach. Als studentischer Senator mit beratender Stimme wählte der Konvent Wolfram Barfuß.

    In den Wahlausschuss der Universität für die Uniwahlen im Sommersemester wurden Patrick Rösch und Benedikt Kopera gewählt. Ihre Vertreter sind Christian Miska und Max Molterer.
    Ein weiteres Thema der Konventssitzung war das Gespräch mit der Unileitung vom 19.01.2012. Einen Bericht hierzu wird es noch geben. Außerdem wird auf Beschluss des Konvents unser Präsident Herr Grüske zu einer der nächsten Sitzungen des Konvents eingeladen werden um den aktiven Dialog zwischen Universitätsleitung und Studierenden zu fördern. Dahingehend sei auch noch zu erwähnen, dass die Studierendenvertretung für die Sitzung des Unirates am 10.2.2012 eingeladen wurde, studentische Verbesserungsvorschläge zur Strategie der Universitätsleitung vorzustellen. Diese Einladung nehmen wir gerne an.

    Darüber hinaus wurde noch geklärt, dass es auch im Sommersemester wieder eine Versammlung aller Studierenden geben soll. Es grüßt euch euer Konvent.

    BERICHTE BERICHTE BERICHTE

    @2012-1-25 8:48 -08:00

    Was lange währt, wird hoffentlich gut: Hier gibts nen ganzen Stapel an Berichten aus der letzten Zeit, ein ausführlicher Senatsbericht, der Bericht von der Konventssitzung und der Fakultätenkoordinationskonferenz.

    Senatsbericht

    Am 21.12.11 war wieder Senatssitzung, bei der Sandra und ich teilgenommen haben.
    Zuerst wurden im TOP 1 “Besetzung von Professorenstellen: Berufungsvorschläge” viele Berufungslisten verabschiedet.
    Wenn eine Professorenstelle besetzt werden soll, wird dafür eine Berufungskommission ins Leben gerufen. Diese schreibt die Stelle aus, prüft die Bewerber und lädt zu den Bewerbungsgesprächen ein, bei denen die Bewerber einen Vortrag halten über ihr Forschungsgebiet. Nachdem dadurch dann der Kreis der in Frage kommenden eingeschränkt wurde, holt die Kommission über die engere Auswahl externe Gutachten ein. Die Gutachter begründen dann, wie sie die Bewerber vergleichend einschätzen. Aus den Gesprächen, den Vorträgen und den Gutachten erstellt die Berufungskommission dann die Liste, die dem Senat zum Beschluß vorgelegt wird. Stimmt der Senat dafür, wird ein sog. “Ruf” ausgesprochen; den jeweils Erstplatzierten auf den Listen werden die Stellen angeboten, wenn sie den Ruf annehmen, werden sie in Zukunft Professoren an unserer Universität sein. Lehnt jemand ab, wird die Stelle dem Zweitplatzierten angeboten usw.
    Alle Listen sind befürwortet worden, im Detail Ur- und Frühgeschichte, Innere Medizin II (NF Daniel), Nieren- und Kreislaufforschung, Neurochirurgie, Anorganische und Analytische Chemie (NF van Eldik), Paläoumwelt, Diskrete Optimierung in den Ingenieurwissenschaften und Physik in der SAOT.
    In TOP 2 “Berichte und Anfragen” wurde über den Qualitätspakt Lehre (http://www.uni-erlangen.de/infocenter/meldungen/nachrichten/2011/12/15/1428.shtml) berichtet, der die FAU 11.5 Mio Euro zur Verbesserung der Lehre beschert. Außerdem wird es eine zweite Runde der Ausbauplanung geben.
    In TOP 3 “Zentrale Gremien: Mitgliederbestellung – Kuratorium” wurden einstimmig Katharina Kempe (Chefin der Unternehmergruppe Kempe) und Günter Gloser (Bundestagsabgeordneter SPD) als neue Mitglieder in das Kuratorium aufgenommen.
    In TOP 4 “Satzungen” wurden Prüfungsordnungsänderungen der PhilFak und der WiSo geändert und beschlossen, welche Fächer im Sommersemester ’12 die Tore für die Abiturienten aus dem Doppeljahrgang in Bayern und Baden-Württemberg öffnen.
    Eine redaktionelle Änderung der Allgemeinen Prüfungsordnung der Philosophischen Fakultät wurde vorgenommen, da sich ein Stichtag verschoben hat und in Zukunft die Masterarbeiten auch von einem Zweitgutachter beurteilt werden sollen.
    In der Prüfungsordnung des Masterstudiengangs “North American Studies” wurden die Deutschkenntnisse als Zugangsvoraussetzung gestrichen, da alle Module auf Englisch angeboten werden.
    Die juristische Zwischenprüfungs- und Studienordnung wurde geändert, sodass man nun den Bachelor Wirtschaftsrecht als Zwischenprüfung Jura anerkennen lassen kann.
    In der Rahmenprüfungsordnung für die konsekutiven wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiengänge und in der Prüfungsordnung für den Master Sozialökonomik wurden nur redaktionelle Änderungen vorgenommen, z.B. das Wort “Zulassung” durch “Zugang” ersetzt, Fußnoten verbessert und Fächernamen auf den neusten Stand gebracht.
    Im Masterstudiengang Arbeitsmarkt und Personal wurde die Prüfungsordnung so angepasst, dass nun mehr Wahlfreiheit in den Modulen möglich ist.
    Im Masterstudiengang Management wurde das Qualifikationsfeststellungsverfahren umstrukturiert und im Masterstudiengang Finance, Auditing, Controlling, Taxation wurde die Möglichkeit des Erwerbs eines Zertifikats für das Wirtschaftsprüferexamen geschaffen. Zu guter Letzt der Masterstudiengang Economics, bei dem es in Zukunft auch mehr Wahlmöglichkeiten bei den Modulen und eine Flexibilisierung der Anerkennung der Auslandsmodule gibt.
    In TOP 5 “Besetzung von Professorenstellen – Ausschreibungen” wurden 2 Stellen ausgeschrieben, für Kirchengeschichte und für Theoretische Physik.
    Zum Glück hatte im TOP 6 “Verschiedenes” keiner mehr etwas einzubringen, denn es war schon 18:30, die Sitzung hat somit 4h gedauert. Was die Sitzungen immer sehr lange gestaltet sind die Berufungskommissionslisten, da jede einzelne Liste und somit alle in Frage kommenden Bewerber von einem Professor aus der Berufungskommission vorgestellt werden.

    Konventssitzungsbericht

    Die Konventssitzung fand am 22.12.11 statt. Traditionell findet die Sitzung in der Weihnachtszeit immer an der WiSo in Nürnberg statt, um, wenn man rechtzeitig fertig sein sollte, noch auf den Christkindlesmarkt zu können.
    Zu unserer Freude kamen viele Konventler und auch viele Gäste zur Konventssitzung.
    Nach dem obligatorischen TOP 0 “Beschlussfähigkeit und Protokoll” wurde in TOP 1 “ZGS-Leitfaden” der ebender diskutiert. Die studentischen Vertreter im Zentralen Gebührengremium (ZGS) haben sich überlegt, was ein guter Einsatz von Studiengebühren ist, der die Lehre verbessert und wofür Studiengebühren tunlichst nicht ausgegeben werden sollen. Herausgekommen ist ein Leitfaden, an dem sich nicht nur ein studentisches Mitglied im ZGS sondern auch die studentischen Mitglieder in den Studienbeitragskommissionen orientieren können. Zu jedem Punkt findet sich auch eine kleine Erklärung, warum gewisse Maßnahmen keine Verbesserung der Lehre darstellen, um noch unerfahrenen einen Argumentationsansatz zu liefern. Über den Leitfaden wurde schon online abgestimmt, das Abstimmungsergebnis wurde in der Sitzung nur bestätigt.
    In TOP 2 “Versammlung aller Studierenden (VaS)” wurde die Versammlung aller Studierenden und die Reaktionen auf die gestellten Meinungsbilder, insbesondere das Presseecho, diskutiert. Nach einem einführenden Rückblick von Gustav Lieberknecht wurde über die Meinungsbilder der Vollversammlung abgestimmt. Viele Meinungsbilder wurden übernommen, an dieser Stelle werde ich nur auf die abgelehnten eingehen, genaueres ist dem Protokoll zu entnehmen.
    Das Meinungsbild “Soll sich die Stuve für andere Formen der Studiengebührenerhebung einsetzen? – Nein” wurde abgelehnt, da man sich alle Optionen offen halten möchte.
    Das Meinungsbild “Soll die Studierendenvertretung in einem offenen Brief Kritik an der (geschilderten) Studiensituation üben? – Ja” wird erst thematisch aufgearbeitet und soll dann in der nächsten Konventssitzung entschieden werden.
    Das Meinungsbild “Sollen wir den Rücktritt von Präsident Grüske fordern? – Ja” wurde lebhaft diskutiert. Die Befürworter kritisieren die Politik der Hochschulleitung, im Besonderen die Position zu Studiengebühren, die fehlende Mitbestimmung der Studierenden und die Sicht auf die Universität als Unternehmen (Stichwort “Marke FAU”). Der Antrag auf Ablehnung des Meinungsbildes wird mit einer knappen Mehrheit angenommen. Begründungen für die Ablehnung sind unter anderem, dass ein Rücktritt und/oder eine Rücktrittsforderung nichts erreichen würde und dass man weiterhin mit der Hochschulleitung konstruktiv zusammen arbeiten müsse. Im TOP 3 “Bewirtschaftungsplan” wurde der Haushaltsplan für die jetzige Amtsperiode beschlossen, der Haushaltsplan, so wie er vom Konventsvorsitzenden Christian Miska vorgeschlagen wurde, wurde angenommen.
    Im letzten TOP 4 “Sonstiges” wurden verschiedene Themen diskutiert, zum Beispiel die Intransparenz der Rechnungslegung und was man dagegen unternehmen könnte, außerdem wurde ein Bericht des Sprecherrates als eigener TOP in jeder Konventssitzung gewünscht, danach war die Konventssitzung nach fast 4h beendet.

    Fakultätenkoordinationskonferenz (FKK)

    Am 16.01.12 fand wie im jeden Jahr eine Fakultätenkoordinationskonferenz, diesmal ausgerichtet von der Fachschaft Medizin. Als Rahmenprogramm gab es einen Vortrag aus der Reihe “Bild am Dienstag”, bei dem Radiologen uns nicht-Medizinern anhand von ausgewählten Röntgenbildern erklärt haben, wie man einen Tumor von einer Läsion unterscheidet und warum sie eigentlich total überbezahlt werden. ;-)
    Aber da die FKK eigentlich nicht dazu dienen sollte, arme Radiologen arbeitslos zu machen, sondern die Fachschaften untereinander zu vernetzen und gemeinsam Probleme, die in der Studierendenvertretungsarbeit aufkommen, zu besprechen, widmeten wir uns im Anschluss den Themen Akkreditierung und Studiengebühren und beschäftigten uns mit den Ergebnissen der Vollversammlung.
    Da die Systemakkreditierung bald auf unsere Uni zukommt und auch die Studierendenvertretung in Zukunft beschäftigen werden wird, haben wir eine kleine Einführung von Herrn Rüdiger Brandt, der am Referat L1 (Lehre und Studium) der Experte auf diesem Bereich ist, bekommen, was Akkreditierung ist und was sich speziell für uns Studierende ändern wird.
    Zum Thema Studiengebühren wurde der Leitfaden zur Verwendung von Studiengebühren vorgestellt, Probleme aus den Studienbeitragskommissionen besprochen und die Rechnungslegung diskutiert.
    Nach einem Umzug der FKK in das Sprecherratsgebäude wurden bei Pizza die Ergebnisse der Vollversammlung diskutiert.

    Das wars erst mal an Berichten, die sich über die Zeit angesammelt haben, bei meinen nächsten werde ich zügiger sein, versprochen. :)

    Bericht von der Sitzung der Kommission für Lehre und Studium (LuSt)

    @2012-1-23 15:10 -08:00

    Am 23. Januar 2012 tagte die Kommission für Lehre und Studium (LuSt). Thematisiert wurden die bevorstehende Umsetzung des “Qualitätspakt Lehre“, einige neue Studiengänge, wesentliche Änderungen und Aufhebungen von bestehenden Studiengängen sowie Richtlinien zur Gestaltung von Modulbeschreibungen.

    Damit das mal vorweg klargestellt ist: Die LuSt EMPFIEHLT. Alles, was hier im Bericht erwähnt ist, wird noch durch andere Gremien und Einrichtungen beschlossen (bspw. Unirat, Wissenschaftsministerium, etc.). Erfahrungsgemäß setzen sich jedoch die Empfehlungen der LuSt in den meisten Fällen durch.

    Erstes Thema war die Umsetzung des BMBF-Projekts zum Qualitätspakt Lehre. Oft auch “Elite-Uni”-Lehre bezeichnet handelt es sich dabei um den (aus finanzieller Sicht ganz klar) kleinen Bruder der Exzellenzinitiative (–> “Elite-Uni”), die sich – wie ihr sicherlich wisst – im Grunde auf Forschungsvorhaben beschränkt. Ab 01. April werden verschiedene uniweite und auch fakultätsinterne Projekte im Rahmen des Qualitätspakts umgesetzt. Ingesamt stehen bis Ende 2016 zunächst 11,5 Mio Euro zur Verfügung.

    Was werden die uns bringen? Die Projekte haben verschiedene Zielgruppen im Blick. Zum einen soll eine Online-Plattform (FOCus = FAU OpenCampus) aufgebaut werden, die Studieninteressierten vor allem aber nicht ausschließlich einen besseren Überblick über das Studienangebot der Universität gibt. Für Lehrende der Universität wird das Qualifizierungsangebot ausgebaut. Für Studierende allgemein – quer über alle Fakultäten – wird es zwei wesentliche Projekte geben. Ein “Diversity-Management” soll sich um tendenziell benachteiligte Studierende kümmern.  Da es eben für Dozenten wie Studierende einen erheblichen Unterschied macht, ob eine Lehrveranstaltung mit 50 oder mit 500 Studierenden stattfindet, soll es für große Lehrveranstaltungen gezielte Ergänzungen und Unterstützung bei der Umsetzung geben. Dazu kommen in den Fakultäten Verbesserungen durch Studien-Service-Center, ein Kontaktstudium für Lehramtsstudierende sowie weitere Projekte in den Fakultäten.

    Was passiert als nächstes? Aktuell wurden die konkreten Projekte beim BMBF zur Prüfung eingereicht und parallel können Ausschreibungen erfolgen. Ab 01.04.2012 starten die Projekte an der FAU. AB Mitte 2015 wird die Zwischenevaluation anlaufen, die dann möglichst in eine Verlängerung der Projekte (2017-2020) münden soll.

    Die Einrichtung neuer Studiengänge und die wesentliche Änderungen bzw. Aufhebung bestehender Studiengänge war der zweite große Themenblock der LuSt-Sitzung. Da es bisschen aufwendig wäre, hier jetzt ganze Modulbeschreibungen und Prüfungsordnungen zu erklären werd ich diesen Punkt stichpunktartig zusammenfassen – noch dazu, weil ja immernoch das “Risiko” besteht, dass andere Gremien und Institutionen kippen.

    Neueinrichtung:

    • Health and Medical Management: Dabei handelt es sich um einen Weiterbildungsmasterstudiengang, der vor allem medizinisches Wissen an ein breites Spektrum von Interessierten im Gesundheitsbereich vermitteln soll. Umfang: 60 ECTS, 4 Semester. Das Bayerische Hochschulgesetz sieht dafür kostendeckende Gebühren vor (Art. 71, Abs. 8; nicht wundern, die Höhe dieser Gebühren ist im Hochschulgesetz nicht festgelegt)
    • Masterstudiengang Integrated Life Sciences: Im wesentlichen auf dem gleichnamigen Bachelor-Studiengang aufbauender Masterstudiengang. Umfang: 120 ECTS, 4 Semester.
    • Teilzeitmasterstudiengänge PhilFak: Die Prüfungsordnungen sehen Teilzeitmasterstudiengänge vor, die im Grunde parallel zu den gleichnamigen Vollzeitmasterstudiengängen laufen werden. Ein Wechsel von Voll- zu Teilzeit und umgekehrt ist grundsätzlich möglich. Zum Wintersemester sollen folgende Fächer einsteigen: The Americas / Las Americas, English Studies, Geschichte, Komparatistische Romanistik, Kunstgeschichte, Linguistik, Literaturstudien – intermedial & interkulturell, North American Studies: Culture and Literature, Pädagogik, Soziologie, Theater und Medien, Theaterpädagogik. Weitere Fächer sollen folgen.
    • Teilzeitmasterstudiengänge TechFak: Die Prüfungsordnungen sehen Teilzeitmasterstudiengänge vor, die im Grunde parallel zu den gleichnamigen Vollzeitmasterstudiengängen laufen werden. Ein Wechsel von Voll- zu Teilzeit und umgekehrt ist grundsätzlich möglich. Zum Wintersemester sollen folgende Fächer einsteigen: Advanced Optical Technologies, Chemie- und Bioingenieurwesen, Communications und Multimedia Engineering, Elektrotechnik – Elektronik – Informationstechnik, Informatik, Informations- und Kommunikationstechnik, Life Science Engineering, Maschinenbau, Medizintechnik, Energietechnik.
    • Teilzeitstudiengang BSc Psychologie: Psychologie folgt damit dem Beispiel eines großteils der Philosophischen Fakultät. Die Prüfungsordnung sieht einen Teilzeitstudiengang vor, der im Grunde parallel zum gleichnamigen Vollzeitbachelorstudiengang laufen wird. Ein Wechsel von Voll- zu Teilzeit und umgekehrt ist grundsätzlich möglich.

    Wesentliche Änderungen

    • MSc Psychologie: Statt wie bisher aus einem von drei Schwerpunkten wählen zu müssen (Psychologie im Arbeitsleben, Entwicklungsorientierte Klinische Psychologie oder Psychologie des Alterns) soll es nun auch möglich sein bewusst keinen Schwerpunkt zu setzen, um eine breiteres Studium zu ermöglichen.

    Aufhebung von Studiengängen:

    • MSc Systeme der Informations- und Multimediatechnik (SIM), Elitestudiengang: Da der Studiengang vom Elitenetzwerk Bayern und dem StMWFK nicht mehr gefördert wird, muss er zum Wintersemester eingestellt werden.

    Als letzter Themenblock wurde kurz die Gestaltung von Modulen bzw. Modulbeschreibungen thematisiert. Hintergrund sind Anrechnungsfragen – sowohl bei Hochschulwechsel als auch bei Bewerbungen. Verwiesen wurde auf die FAU-Leitlinien vom Februar 2010. Auf Anregung der Studierenden soll bis zum Sommersemester 2012 eine Sichtung der Umsetzung, falls an einzelnen Stellen nötig eine Konkretisierung, sowie eine Verbesserung dieser Leitlinien angestoßen werden. Studierende die an an einer Mitarbeit interessiert sind melden sich bitte bei uns – den Studierenden in der LuSt-Kommission.

    Randdaten: Die Sitzung dauerte von 18:30 bis 20:15; besondere Vorkommnisse gabs keine.

    Einladung zum TechFak-Sommerfest-Vortreffen – Dienstag 24.01 ab 18 Uhr Raum 3.71 Martensstr 7

    @2012-1-21 1:52 -08:00

    Wie jedes Jahr findet auch in diesem Sommer (Donnerstag, den 28.6.2012) unser TechFak Sommerfest statt. Damit das Fest ein voller Erfolg wird, brauchen wir eure tatkräftige Hilfe.

    Alle, die mithelfen wollen bei der Planung und/oder der Umsetzung, sind herzlich eingeladen zu einem  unverbindlichem Treffen am Dienstag, den 24.01.2012 ab 18 Uhr im Raum 3.71(Martensstraße 7- 3. Etage).

    Bei diesem Treffen wollen wir uns einmal kennenlernen und Aufgabengebiete vorstellen, diese wären zum Beispiel das Leiten einer Klein-Orga-Gruppe (der Bar, dem Essen oder technische Umsetzung) oder die Übernahme einiger kleiner Aufgaben (beim Metzger anrufen und Sachen bestellen, die kreative Umsetzung unseres  Mottos oder Plakate gestalten und /oder aufhängen).

    Natürlich werden auch am Tag selber fleißige Leute zur Unterstützung gebraucht.

    DU bist dazu herzlich eingeladen und auch deine Freunde. Damit du nicht das Gefühl hast alleine dazustehen, gibt es ein Wiki zum Nachlesen, alte Hasen, die dir bei deinen Fragen gerne zur Seite stehen und  natürlich das ganze Team.

    Wir freuen uns auf dich

    Viele Grüße

    Jennifer  & und das restliche Orga-Team des Sommerfestes

    PS: Wenn du bei diesem Treffen nicht kannst, aber gerne mitwirken möchtest, schreib mir doch bitte eine E-Mail (jenniferkohlhage@gmail.com).

     

     

     

     

    5. Sitzung des Konvents

    @2012-1-19 14:46 -08:00

    Die erste Sitzung 2012 findet am Dienstag, den 24.1.12, um 18.30 Uhr, im Raum 2.048 in der Halbmondstr. 6 in
    Erlangen statt.

    Der Termin musste dieses mal leider sehr kurzfristig angesetzt werden. Für die Zukunft werden wir wieder versuchen, die Termine früher bekannt zu geben.

    Die Sitzung findet wie immer prinzipiell öffentlich statt und Interessierte sind herzlich eingeladen!

    Presse-Links zum Thema Grüske-Rücktrittsforderung

    @2012-1-9 1:58 -08:00

    Das Thema der Rücktrittsforderung an Präsident Grüske durch die Versammlung aller Studierenden am 12. Dezember 2011 wurde von regionalen und überregionalen Medien aufgegriffen. Auch nach der Konventssitzung am 22. Dezember 2011, die dieses Thema behandelte, setzte sich die Berichterstattung fort.

    Hier eine Zusammenfassung aller bisherigen Veröffentlichungen zum Thema Grüske-Rücktrittsforderung (Quelle: Faubrennt.de):

    Nach Versammlung aller Studierenden der FAU am 12. Dezember 2011:

    Nach Sitzung des studentischen Konvents der FAU am 22. Dezember 2011:

    Pressemitteilung zur Rücktrittsforderung an Präsident Grüske

    @2011-12-23 2:20 -08:00

    Der studentische Konvent hat eine Pressemitteilung zur Rücktrittsforderung an Präsident Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, wie sie bei der Versammlung aller Studierenden am 12. Dezember gefordert wurde, herausgegeben.

    Protokoll (Beta) der Versammlung aller Studierenden online

    @2011-12-22 1:58 -08:00

    Das vorläufige Protokoll der Versammlung aller Studierenden der FAU am 12. Dezember 2011 ist jetzt hochgeladen; unverändert so, wie es vom Protokoll-Team fertiggestellt wurde. Es ist, neben weiteren relevanten Dokumenten, auf der Materialseite zu dieser Versammlung zu finden.

    Sinn des vorläufigen Protokolls ist, dass die Abstimmungsfragen und -ergebnisse der Versammlung in jedem Fall öffentlich einsehbar sind, wenn der Konvent bei seiner Sitzung heute Abend darüber entscheidet, wie und ob er die Entscheidungen der Versammlung umsetzt.

    Diese Dinge fehlen jetzt noch und folgen demnächst online:

    • einzelne Korrekturen und Fußnoten im Protokoll durch den Arbeitskreis Versammlung aller Studierenden
    • die Kurzzusammenfassungen der Folien der Infovorträge im Protokoll
    • die Folien der Infovorträge der drei Themenblöcke auf der Materialseite

    Nebenbei ein weiteres Update: In dem Posting “Die Versammlung aller Studierenden schlägt Wellen” mit der Auflistung der Presseartikel, Fotos und weiteren Medien zur Versammlung ist der Link zum Videobeitrag von t°fau über die Versammlung hinzugekommen.

    Neues IT-Kursprogramm bis April 2012 online

    @2011-12-19 6:37 -08:00

    Die Kurstermine des Schulungszentrums bis Vorlesungsbeginn im April 2012 sind online. Ihr findet sie wie immer unter http://www.kurse.rrze.uni-erlangen.de.

    Freie Kursplätze für Kurzentschlossene im Januar:

    • 12.01. Photoshop: Montagetechniken (Nürnberg)
    • 16.01. Literaturverwaltung mit Citavi (Erlangen Zentrum)
    • 16.-18.01. Datenbanken entwickeln mit Access 2010 (Nürnberg)
    • 20.01. Webtools: Vernetzt und organisiert in Studium, Beruf und Privatleben (Erlangen Zentrum)

    Viel Spaß beim Stöbern in unserem Angebot und erst recht beim Besuch der Kurse!

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